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Immobilienertragssteuer neu

Liegenschaftsbesitzer aufgepasst:

Mit der Immobilienertragssteuer (ImmoESt) wird grundsätzlich der Veräußerungserlös eines Grundstückes beim Verkäufer erfasst. Seit Einführung dieser sind bereits sechs Jahre vergangen. Trotzdem bleibt diese Steuer bei beabsichtigten Liegenschaftsverkäufen regelmäßig unberücksichtigt. Nicht selten kommt diese Problematik erstmals bei der Vertragsbesprechung zur Sprache. Stellt sich dann heraus, dass es sich um eine nach dem 31.03.2002 angeschaffte Immobilie, also „Neuvermögen“ handelt oder ein Teil der Liegenschaft betrieblich genutzt wird, kommt aufgrund der Höhe der Steuer von 30 % des Veräußerungserlöses regelmäßig Hektik auf. Ersparen Sie sich diesen Stress und informieren Sie sich vorab.
Mein Angebot: Ich ermittle für Sie bei einer beabsichtigten Veräußerung Ihrer Immobilie die voraussichtlich anfallende ImmoESt unabhängig von einer Vertragserrichtung zu einem fixen Preis nach Bekanntgabe der Liegenschaftsdaten und des gewünschten Kaufpreises. Damit wissen Sie im Vorhinein, mit welcher Steuerbelastung Sie rechnen müssen und können genauer kalkulieren.

Grunderwerbssteuer
Demgegenüber ist die Grunderwerbssteuer üblicherweise vom Käufer zu bezahlen und fällt im Unterschied zur Immobilienertragssteuer gerade dann an, wenn eine unentgeltliche Übertragung im Familienverband erfolgt. Die Steuer ist von dem nach objektiven Kriterien zu ermittelnden Grundstückswert zu bezahlen. Entsprechend dem Grundstückswert kommt diesbezüglich, unabhängig von einer allenfalls vereinbarten Gegenleistung, der Stufentarif zur Anwendung. Dazu gibt es eine amtliche Immobiliendurchschnittspreistabelle, die jeweils die Durchschnittspreise für die Gemeinden ausweist. Die allgemeine Regel, dass die Grunderwerbssteuer 3,5 % des Kaufpreises beträgt, ist nur noch bei entgeltlichem Erwerb durch Fremde anwendbar, wenn der Wert der Gegenleistung zumindest 70 % des Grundstückswerts beträgt.