Service

Hier finden Sie einige hilfreiche Links und eine Auflistung einiger
Tätigkeiten, in denen Sie mich kontaktieren können:

Bsp.: Sie wollen eine Geldforderung gerichtlich geltend machen?

Dann brauchen Sie das sog. MK-Formular (Mahnklage-Formular), das finden Sie
im Internet zum Download unter:

https://webportal.justiz.gv.at/at.gv.justiz.formulare/justiz/geldleistung.aspx

Bsp.: Sie wollen eine Indexberechung machen (z.B. den sog.
Verbraucherpreisindex, der beim Mietvertrag/Mietzins als Massstab gilt)

Informationen und Download unter:

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/preise/
verbraucherpreisindex_vpi_hvpi/022832.html

Bsp.: Sie wollen sich über die aktuelle Judikatur informieren?

http://www.justiz.gv.at/internet/html/default/home-de.html

 

Steuerbelastung bei Grundstücksveräußerung:

Eine Kurzinformation für alle Liegenschaftsbesitzer

Die Besteuerung von Grundstückveräußerung hat sich in den letzten fünf Jahren massiv verändert. Die Immobilienertragssteuer wurde neu eingeführt und die Grunderwerbssteuer vollkommen reformiert. Mit beiden Steuern wird nunmehr jeder Immobilieneigentümer bei einer geplanten Veräußerung seiner Liegenschaft unweigerlich konfrontiert. Nachdem diese Steuern erhebliche Ausmaße erreichen können, möchte ich diese in den Grundzügen vorstellen.

Mit der Immobilienertragssteuer wird grundsätzlich der Veräußerungserlös eines Grundstückes beim Verkäufer erfasst. Die Höhe der Steuer hängt davon ab, ob es sich um Neu- oder Altvermögen handelt. Der dafür maßgebliche Stichtag ist der 31.03.2002. Vor diesem Termin angeschaffte Grundstücke, Häuser und Wohnungen sind Altvermögen und werden grundsätzlich mit 4,2 % des Veräußerungserlöses versteuert. Bei danach angeschafften Grundstücken, Häusern und Wohnungen wird der Veräußerungserlös, das ist die Differenz zwischen dem erzielten Kaufpreis und den aufgewendeten Anschaffungskosten sowie diverser Aufwendungen, mit 30 % versteuert. Dazu kommen Sonderregelungen für Umwidmungen und betrieblich genutzte Grundstücke. Allerdings sind Häuser oder Eigentumswohnungen, die als Hauptwohnsitz genutzt wurden, sowie selbst hergestellte Gebäude von der Immobiliensteuer befreit, sodass in zahlreichen Fällen, trotz der grundsätzlich hohen Steuer, keine Verpflichtung zur Bezahlung der Immobilienertragssteuer gegeben ist.
Ebenso sind unentgeltliche Geschäfte im Familienverband (Übergabsverträge) von der Immobilienertragssteuer befreit.
Keine Ausnahmereglung gibt es aber für die entgeltliche Veräußerung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken.

Grunderwerbssteuer
Demgegenüber ist die Grunderwerbssteuer üblicherweise vom Käufer zu bezahlen und fällt im Unterschied zur Immobilienertragssteuer gerade dann an, wenn eine unentgeltliche Übertragung im Familienverband erfolgt. Die Steuer ist von dem nach objektiven Kriterien zu ermittelnden Grundstückswert zu bezahlen. Entsprechend dem Grundstückswert kommt diesbezüglich, unabhängig von einer allenfalls vereinbarten Gegenleistung, der Stufentarif zur Anwendung. Dazu gibt es eine amtliche Immobiliendurchschnittspreistabelle, die jeweils die Durchschnittspreise für die Gemeinden ausweist. Die allgemeine Regel, dass die Grunderwerbssteuer 3,5 % des Kaufpreises beträgt, ist nur noch bei entgeltlichem Erwerb durch Fremde anwendbar, wenn der Wert der Gegenleistung zumindest 70 % des Grundstückswerts beträgt.